Peter Emmrich / Benjamin Hartlieb
Das S.E.H.E.N. Prinzip
Warum Augenprobleme im Körper beginnen –
und wie du sie an der Wurzel packst
Gebunden, Format 14,2 × 21,4 cm, 160 Seiten
Wer wirklich sehen will, muss den großen Blick wagen
Millionen Menschen bemerken, wie ihre Sehkraft nachlässt - und hören immer wieder dieselbe Antwort: Abwarten, kontrollieren, im schlimmsten Fall operieren. Dass es auch einen anderen Weg gibt, wissen die wenigsten.
Der Allgemeinmediziner und Naturarzt Peter Emmrich und der Osteopath und Heilpraktiker Benjamin Hartlieb haben jahrelang in ihrer Praxisarbeit erlebt, was möglich ist, wenn man das Auge nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines komplexen Systems aus Ernährung, Haltung, Entgiftung und Nervenfunktion.
Das S.E.H.E.N. Prinzip
Das Ergebnis ist ein ganzheitlicher Ansatz, der Schulmedizin und Naturheilkunde verbindet – verständlich, alltagstauglich und wissenschaftlich fundiert.
Dieses Buch zeigt auf, wie Darm, Leber und Nervensystem die Augengesundheit beeinflussen, welche Ernährungsweise die Netzhaut schützt, wie Körperhaltung und Kieferspannung mit der Sehkraft zusammenhängen, und wann du selbst handeln kannst, bevor die Augenprobleme größer werden.
Die Kapitel im Buch:
1 | Die Augen als Spiegel deiner Gesundheit
2 | Wie das Auge wirklich funktioniert
3 | Was uns ab 40 in den Augen beschäftigt
4 | Der Darm-Leber-Auge-Zusammenhang
5 | Was die Seele sowie Stress mit deinen Augen machen
6 | Körperhaltung, Kiefer & Co. – die vergessenen Einflüsse
7 | Grauer Star: Wenn der Blick trüb wird
8 | Grüner Star - der stille Sehräuber
9 | Makuladegeneration – Das Zentrum des Sehens schützen
10 | Fehlsichtigkeit, Entzündungen und äußerliche Beschwerden
11 | Ernährung als Augenheilmittel
12 | Mikronährstoffe, die wirklich einen Unterschied machen
13 | Augen entlasten im digitalen Alltag
14 | Dein persönlicher Präventionsplan
Das gebundene Buch im Format 14,2 x 21,4 cm hat 160 Seiten und kostet 17,99 €.
Wie das S.E.H.E.N.-Prinzip entstand – unsere Geschichte
Es begann mit einer Frage, die eigentlich keine sein sollte. Peter erinnert sich noch genau an jene Begegnungen aus seiner Zeit als Assistenzarzt: Menschen, die in einer routinemäßigen Augenuntersuchung erfuhren, dass sich ein Grauer Star entwickelte, und die dann die immer gleiche Antwort erhielten: Wir müssen warten, bis der Star reif ist. Warten. Als wäre die Zeit bis zur Operation eine leere Klammer im Leben dieser Menschen.
Peter konnte sich damit nicht abfinden. Musste diese Wartezeit wirklich sinnlos verstreichen? Oder ließ sie sich nutzen – für etwas, das dem Auge und dem
ganzen Menschen zugutekommt? Diese Frage ließ ihn nicht los. Er begann zu suchen in der Ernährungslehre, in der Naturheilkunde, in der Komplementärmedizin. Was er fand, floss in die Praxis ein und blieb dort nicht unbemerkt.
Benjamin brachte eine andere und doch verwandte Perspektive mit. Als Osteopath und Heilpraktiker ist man von Beginn an darauf trainiert, den Menschen nicht in Einzelteile zu zerlegen. Der Darm lässt sich nicht vom Immunsystem trennen. Die Wirbelsäule nicht vom vegetativen Nervensystem. Und das Auge? Das Auge erst recht nicht. Als unmittelbarer Ausläufer des Gehirns ist es Teil des Nervensystems und zugleich ein Spiegel des Innenlebens.
Wer nah am Menschen arbeitet und ganzheitlich denkt, erkennt schnell: Das Auge betrifft den Stoffwechsel, die Entgiftung, die großen Stoffwechselorgane, den Bewegungsapparat, das vegetative Nervensystem – und nicht zuletzt die Seele. Es ist kein Organ für sich. Es ist ein Fenster ins Ganze.
Aus diesen beiden Wegen, dem ärztlichen Suchen und dem osteopathischen Denken, entstand das, was wir das S.E.H.E.N.-Prinzip nennen. Kein starres Therapieschema, sondern eine Haltung. Das Auge im Kontext des ganzen Menschen zu verstehen, zu unterstützen und zu stärken.
Wir haben dieses Konzept über Jahre in unserer Praxisarbeit erprobt, mit Einflüssen aus der Osteopathie, der Ernährungslehre und der ganzheitlichen Vitalversorgung zu einem runden Ganzen zusammengeführt, und wir teilen
es nun mit all jenen, die auf der Suche nach ergänzenden, unterstützenden Wegen für ihre Augengesundheit sind.
Denn eines haben wir beide gelernt: Wer wirklich sehen will, muss den großen Blick wagen.
Peter Emmrich + Benjamin Hartlieb